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Editorial

Dick eingepackt spazieren wir seit einiger Zeit den Strand entlang. Der Himmel ist grau in grau und die ersten Schneeflocken tänzeln in der Luft. So langsam zweifle ich an dem Satz "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung". Der Wind scheint direkt bis auf die Haut durchzupusten. Und trotzdem würde ich mit nichts tauschen wollen.

Es geht über die Düne, jetzt ist der Wind im Rücken. Langsam holt uns die Dämmerung ein.  Durchgefroren gehen wir durch das Ferienhausgebiet, nur in einzelnen Häusern brennt Licht. Die Luft riecht nach Holz, nach Kamin, nach Gemütlichkeit. Außer dem Wind hört man nichts. Am Haus angekommen durchfährt einen eine Gänsehaut des Wohlfühlens. Der eigene Duft der dänischen Ferienhäuser, die Wärme, die Vorfreude auf die Gemütlichkeit. Im Kamin wird Holz nachgelegt, eine Kerze wird angezündet. Ein heißer Tee dazu. Ja, genauso stelle ich mir Wohlfühlen vor. 
Stattdessen sitze ich in Deutschland, es ist auch grau in grau, aber kein Holzduft, kein Kamin. Ich habe Sehnsucht.

(c) Oliver Bönecke, 1999

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Es riecht nach mehr

Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet. Die Monate gezählt, dann die Wochen. Naja, so wird es vielen gehen, die auf ihren Urlaub warten. Endlich ist es also soweit. In aller Herrgottsfrühe geht es morgens los, das Auto vollgepackt, kleine Augen und große Erwartungen. Wenn man doch bloß erst durch den Elbtunnel durch wäre. Dann an der Grenze steigt die Laune. Endlich wieder da. Endlich wieder in Dänemark. Von einem Moment auf den anderen fällt der Autofahrerstreß von einem ab. Die Menschen rasen plötzlich nicht mehr. Wie von Geisterhand erscheint die Autobahn plötzlich nicht mehr so voll. Mit gemütlichen 110 km/h geht's dann weiter. Abblendlicht natürlich nicht vergessen. Haben wir das D-Schild eigentlich am Auto? Ach nein, mit Eurokennzeichen braucht man es ja jetzt nicht mehr. Je näher wir unserem Ziel kommen, desto besser wird die Laune. Da, rechts, sieht man schon das Meer. Was freue ich mich darauf, barfuß am Strand langzugehen. Nach einiger Zeit sind wir dann am Büro der Ferienhausvermittlung. Mit einem fröhlichen "Hej" grinse ich die freundliche Frau an, die höflich versucht, mir klarzumachen, was man alles so beachten muß. In ihrer liebenswerten Sprache, die klingt, als wenn sie eine heiße Kartoffel im Mund hätte. Endlich wieder die "kartoffelsprog" hören. Die gemütlichen, freundlichen Menschen erleben... Nach kurzer Suche finden wir dann unser Ferienhaus. Die Spannung steigt. Schnell noch das Auto parken, den Schlüssel bereithalten und schon stehe ich vor der Eingangstür. Schnell ist die Tür geöffnet und der Moment ist gekommen, der zu den schönsten im Laufe eines Jahres gehört. Ich trete ein, in das Haus, das für die nächste Zeit unser Zuhause sein wird. Es riecht nach Holz. Es riecht nach Urlaub. Es riecht nach mehr...