Dänemark Währung
Wie bereits erwähnt, ist die offizielle Währung
die dänische Krone. Unterteilt wird die Krone in 100 Øre. Seit dem
Oktober 2008 ist das 50 Øre-Stück die kleinste Münzeinheit, bedingt
durch den recht geringen Gegenwert wurden die kleineren Einheiten
abgeschafft. Die offizielle internationale Abkürzung ist DKK. Die
Banknoten beginnen ab 50 Kronen bis hin zu 1000 Kronen.
Zur Zeit ist man dabei eine Umstellung hin zu fälschungssicheren
Scheinen durchzuführen.
Auf den Faröern und in Grönland ist die dänische Krone ebenfalls
das offizielle Zahlungsmittel, da beide Gebiete politisch zu
Dänemark gehören.
Auffallend bei den Münzen ist das Loch in der Mitte bei den ein,
zwei und fünf Kronenmünzen. Eine Besonderheit, die es hier seit
1925 gibt.
Die dänisches Geld hat eine lange Geschichte. Bereits im 9.
Jahrhundert wurden erste Münzen in der Nähe des heutigen Schleswig
mit dem Bild des dänischen Königs Sven Gabelbart geprägt.
Um 1720, während des großen nordischen Krieges brachte man erstmals
Banknoten heraus.
Der Wert der Münzen entsprach immer dem Silberanteil, das führte
dazu, daß man Banknoten wegen des geringeren Nominalwerts nicht
gegen Münzen tauschen konnte. Die erste Bank in Dänemark wurde 1737
gegründet, mit dem alleinigen Recht Banknoten herauszugeben. Es kam
dann zur Zeit der napoleonischen Kriege zu einer sehr instabilen
Phase für die Währung, was dann im Jahr 1813 in einem kompletten
Bankrott des Staates Dänemark endete. 1818 wurde dann die dänische
Nationalbank gegründet. Seit 1873 gibt es die Krone, die damals den
Reichstaler ersetzte. In der skandinavischen Währungsunion war die
Krone auch in Schweden und Norwegen gültig. Als 2002 in der
europäischen Union der Euro eingeführt wurde, hat man in Dänemark
dies durch einen Volksentscheid verhindert. Allerdings ist der Kurs
mit einer max. Schwankungsbreite von 2,25% an den Euro gebunden und
befindet sich so auf einer Vorstufe zur Euroeinführung. Die Zeichen
stehen jedenfalls gut.